字體:小 中 大 |
|
|
|
| 2026/04/27 18:31:13瀏覽150|回應0|推薦0 | |
Kapitel 2 Parallele Formen (Teil II): „Liejin“ Abschnitt 1: Liejin I. Definition und Funktion von Liejin „Liejin“ ist eine rhetorische Figur, bei der mehrere Substantive oder substantivische Wortgruppen nebeneinandergereiht werden, um einen Satz zu bilden. Im Satz fehlen prädikative Bestandteile, dennoch kann er „scheinbar getrennt, tatsächlich verbunden“ wirken, komplexe Gedanken und Gefühle ausdrücken und Dinge aus multiplen Perspektiven beschreiben. Der chinesische Gelehrte Tan Yongxiang sagt in Neue rhetorische Formen: „In klassischen poetischen Werken gibt es eine sehr besondere Satzstruktur, nämlich eine Struktur, die aus Substantiven oder substantivzentrierten attributiven Konstruktionen besteht, ohne adjektivische Prädikate, dennoch kann sie Landschaft beschreiben und Gefühle ausdrücken; ohne verbale Prädikate, dennoch kann sie Ereignisse erzählen und innere Empfindungen ausdrücken. Dieses sprachliche Phänomen… nennen wir ‚Liejin‘.“ „Liejin“ wird auch „Liejing“ (gereihte Landschaft) genannt. Tan Yongxiang sagt weiter: „Das Kombinieren von zentralen Substantiven oder substantivzentrierten nominalen Wortgruppen zu einem besonderen mehrgliedrigen nicht-subjekt-prädikativen Satz, der zur Beschreibung von Landschaft und Emotion, sowie zur Erzählung von Ereignissen und Gefühlen dient, wird ‚Liejin‘ genannt. Kurz gesagt ist Liejin die Verkettung von Schlüsselwörtern einer zu übermittelnden Bedeutung.“
„Liejin ist die Aneinanderreihung mehrerer Substantive oder substantivischer Wortgruppen zu einem Satz, wobei keine prädikativen Bestandteile enthalten sind, dennoch komplexe Gedanken und Gefühle ausgedrückt werden können.“ Mehrere Substantive oder Wortgruppen werden angeordnet und zu Sätzen verbunden, die wiederum zu poetischen Texten zusammengesetzt werden. Dies ähnelt der filmischen Technik, bei der einzelne „Großaufnahmen“ durch „gerichtete Überblendung“ (homogene Überlagerung) zu einem Bild montiert werden, und die Erzählung sowie Emotion indirekt über das Bild vermittelt wird. „Liejin“ ist eine besondere Ausdrucksform der klassischen chinesischen Dichtung. Eine Reihe von Substantiven oder substantivischen Phrasen wird durch Auswahl und Kombination kunstvoll nebeneinandergestellt, um lebendige, anschauliche Bilder zu erzeugen, die Atmosphäre zu schaffen, eine Stimmung zu erzeugen und Gefühle auszudrücken. II. Historische Entwicklung von Liejin In der klassischen chinesischen Dichtung, Ci- und Qu-Poesie ist es aufgrund des begrenzten sprachlichen Raums ein gemeinsames Merkmal, sprachliche Verdichtung und klare Bilder anzustreben, um tiefe künstlerische Konzeptionen und bleibende emotionale Wirkung auszudrücken. Daher werden Wörter, die keinen wesentlichen Einfluss auf den Ausdruck haben, weggelassen, ebenso können erklärende kausale oder fortführende Verbindungen zwischen Versen ausgelassen werden. Dadurch entsteht häufig ein Eindruck von „scheinbar getrennt, tatsächlich verbunden“. In der klassischen Poesie wird „Liejin“ oft zwischen Versen eingefügt. Da keine Funktionswörter, Verben oder Adjektive verwendet werden, bestehen solche Sätze aus Nominalphrasen, deren rhythmische Struktur meist „2–2–1“ (Fünf-Silben-Vers), „2–2–2“ (Sechs-Silben-Vers) oder „2–2–3“ (Sieben-Silben-Vers) ist, mit relativ stabiler Rhythmik. Neben seinen eigenen rhetorischen Eigenschaften wird Liejin häufig mit Metapher, Parallelismus, Antithese und Metonymie kombiniert, um die Ausdruckskraft zu steigern. Daher ist bei der Interpretation eine sorgfältige Analyse erforderlich. Ein Beispiel aus der Tang-Dichtung: „Schreie der Hähne, einsame Herberge, Nacht; Spuren von Menschen, Holzbrücke, Frost.“ Der Ming-Gelehrte Li Dongyang kommentiert in Huailutang Shihua: „Hahnenschrei, Herberge, Mond; Menschenspuren, Holzbrücke, Frost. Die Menschen wissen nur, dass dies Einsamkeit und Reiseweh ausdrückt, doch sie wissen nicht, dass in diesen zwei Versen kein einziges überflüssiges Wort steht; es werden nur entscheidende Bildwörter herausgegriffen, und dennoch ist der Klang klar und die Bilder vollständig.“ Nur zehn Schriftzeichen zeigen sechs Landschaftselemente: Hahnenschrei, Herberge, Mond, Menschenspuren, Holzbrücke, Frost. Es gibt Klang und Farbe, Fernsicht und Nahsicht. Kein einziges Verb ist vorhanden, dennoch sind Handlungen impliziert; keine explizite Emotion, dennoch ist Gefühl außerhalb der Worte vorhanden. Dies ist die Wirkung von Liejin: ohne dekorative Mittel kann es Dinge lebendig darstellen. Ein weiteres Beispiel: „Feines Gras, leichter Wind, Flussufer; einsames Boot in der Nacht unter hoher Mauer.“ Auch hier handelt es sich um eine Reihung von Nominalphrasen. Die „Kamera“ zeigt zunächst nahe Objekte und zieht sich dann zurück zu einer weiten Szene. „Sterne hängen über der weiten Ebene, der Mond steigt im großen Fluss auf und strömt.“ Auch im Siebensilbenvers: „Dreißig Jahre Ruhm, Staub und Erde; achttausend Meilen Straße, Wolken und Mond.“ „Kriegsschiff in Schneenacht an der Guazhou-Fähre; schnelles Pferd im Herbstwind am Dazao-Pass.“ In der Song-Ci: „Wo erwacht der betrunkene Geist heute Nacht? Weidenufer, Morgenwind, verblassender Mond.“ Dies ist ein klassisches Beispiel für Liejin, bei dem Weidenufer, Morgenwind und verblassender Mond kunstvoll nebeneinandergestellt werden. „Wie viel einsame Trauer gibt es? Ein Fluss aus Nebelgras, eine Stadt voller fliegender Weidenflocken, Pflaumenregen zur gelben Zeit.“ „Hoflandschaft, Jahre in den Bergen, Seegestimmtheit.“ Beide Dichter verwenden dreifache Metaphern und verwandeln abstrakte Gefühle in konkrete Bilder. In der Yuan-Oper: „Flusspavillon, ferne Bäume, verblassender Abendglanz; leichter Rauch, Gras, Sandebene… Dörfer am Wasser und in den Bergen.“ „Frühlingsberg, warmer Sonnenschein und Wind; Balkon, Pavillons, Vorhänge; Weiden und Schaukeln im Hof; Nachtigall und Schwalben, kleine Brücke, fließendes Wasser, fallende Blüten.“ „Nach Regen ziehen die Wolken ab, Wellen steigen; hohes Gebäude, kaltes Wasser, süße Melone; grüne Bäume beschatten Dachränder; Seidenvorhang, Bambusmatte, schöne Frau mit Fächer.“ „Zerbeulter Hut, grobe Kleidung, mageres Pferd… kleine Brücke, Wind, Schnee, Pflaumenblüte.“ Diese Beispiele sind reine „Landschaftssprache“. Die Bilder werden nacheinander präsentiert, ähnlich einer Doppelbelichtung im Film. Besonders berühmt ist: „Verdorrte Ranken, alte Bäume, abendliche Krähen; kleine Brücke, fließendes Wasser, Häuser; alter Weg, Westwind, mageres Pferd.“ Die neun Substantive wirken zunächst unverbunden, bilden jedoch ein einheitliches emotionales Geflecht und erzeugen ein Bild der Herbstdämmerung. Abschnitt 2: Formale Ästhetik von Liejin I. Psychologische Grundlage Die psychologische Grundlage von Liejin ist „Assoziation“, einschließlich Ähnlichkeits-, Nähe- und Kontrastassoziation. „Menschen nutzen Erfahrung und Wissen, um Assoziationen zu bilden. Aus einem Detail kann man das Ganze erschließen; ein Baum lässt an den Wald denken.“ Aus grammatischer Sicht besteht Liejin aus der Reihung von Substantiven ohne Subjekt, Prädikat oder Funktionswörter. Dadurch entsteht eine „semantische Entkopplung“, also das Fehlen eines logischen Verknüpfungssystems zwischen den Bildern. „Wörter sind einerseits mit Dingen verbunden und andererseits durch Syntax miteinander verknüpft… Wenn syntaktische Kraft schwach ist, treten die Beziehungen zwischen Wörtern zurück, und einzelne Bilder werden deutlicher.“ „Liejin besteht aus mehreren Substantiven oder Nominalphrasen ohne Prädikat, deren Bedeutung durch Assoziation des Lesers zu einem Bild ergänzt wird.“ Liejin ist eine beschreibende rhetorische Figur, deren Elemente meist konkrete Dinge („Bildsprache“) sind. Der Gelehrte Huang Yongwu sagt: „Wenn viele konkrete Wörter dicht nebeneinander stehen, entstehen überlagerte Bilder. Da kaum Verbindungswörter verwendet werden, erweitern sich die Bedeutungsräume frei.“ Aus kreativer Sicht: „Die psychologische Grundlage von Liejin ist Assoziation. Menschen können aus Teilaspekten das Ganze erschließen.“ Liejin nutzt hauptsächlich „Näheassoziation“, also räumliche oder zeitliche Nähe zwischen Vorstellungen. Dies unterscheidet es von der Metapher, die auf Ähnlichkeit beruht. II. Grunden för formell skönhet Den engelske poeten Eliot (Thomas Stearns Eliot; 1888–1965) säger i artikeln “Hamlet and His Problems”: Det Eliot här vill uttrycka är: (2) En framstående poet kan skickligt använda uttrycksmedel med normerande och begränsande funktion—det objektiva korrelatet—för att ge den fria och oordnade känslan en fixerad form och bestämd ordning, och omvandla den till ett fritt rörligt och mångtydigt symbolsystem; därigenom omvandlas individens känslor till universella känslor, och detta används för att uttrycka poetens kulturkritik, humanistiska dissektion och filosofiska reflektion. III. Den formella strukturen hos “lie jin” Lie jin består av tre eller fler substantiv eller nominalfraser (fraser) som listas och kombineras. Ursprungligen var det en underkategori av “fras-parallellism”, härstammande från metrisk poesi, men har nyligen genom retorisk forskning blivit en självständig stilfigur. ”Ur stilfigurernas ursprungsperspektiv är lie jin i själva verket en produkt av metrisk poesi. Klassisk kinesisk poesi är begränsad av versmått och måste därför bryta språkliga konventioner och anta en särskild uttrycksform.”11 Lie jin är en särskild språklig kombinationsteknik som bryter igenom allmänna grammatiska regler och begränsningar. Om man använder filmen som jämförelsemedium har lie jin vissa effekter som liknar filmens klippning (montage), såsom överlagring, närbild (close-up), förstoring (zoom in) och förminskning (zoom out). Detta kan stimulera läsarens rika fantasi och associationer; det som uttrycks är begränsat, men betydelsen är oändlig. Exempel från Tang-dynastin i Wang Wei, “Tian yuan le: femte dikten”: De fyra raderna består av konkreta nominalfraser (verkliga bilder). Mellan bilderna finns ingen tidslig ordning och ingen subjekt–predikat-hierarki (ingen narrativ prioritet), utan endast en rumslig sekvens av bilder (juxtaposition), som om kameran gradvis för över bilden från avlägsen by till närbild. ”Denna ovanliga kombination framhäver de flerskiktade rumsliga relationerna före språkets referentiella betydelse och bildernas mångtydiga referens. Denna estetiska höjning beror på kinesisk syntaxs flexibilitet och ordklassernas obestämda natur.”13 Med andra ord har den visuella “landskapsdiktningen” i sig en frihet som överskrider grammatik och kausal logik, och i associationsprocessen genomförs en visuell uppförandehandling. IV. Lie jins uttrycksformer För uttrycksformerna hos lie jin har forskaren Cheng Weijun tre klassifikationer: “normal form”, “parallell form” och “korresponderande form”14; Lu Jiaxiang delar in dem i “förstärkningstyp”, “kontinuerlig talstil” och “raffinerad typ”15. Författaren delar här in dem i tre typer för att anpassa till modern poesi: 1. Logisk ordningsform Nominalfraser ordnas enligt en viss logik (orsak, villkor eller tid etc.). Formellt är det en parallell satsstruktur. Denna ordning är en följd av sammanhängande närbilder. Zhang Guozhi, *“Papperskonstnären”*16: ”Lera”, ”satinpapper”, ”bambukäpp”, ”pensel” är material som hantverkaren använder. Poeten listar dem i ungefärlig användningsordning, vilket bör betraktas som logisk ordningsform av lie jin. Yang Yang, *“Drakens text och dess fyra variationer”*17: Poeten listar i följd drakens utseende (fjäll, horn, skägg), förmåga (åska, moln, regn) och rörelse-/existensrum (himmel, hav, jord). Xue Li, *“Änka”*18: ”salt fjäder tändsticka / astrologi magi tarotkort” är två parallella frasgrupper, där ordningen går från material till benämning. 2. Homogen kombinationstyp Ord av liknande natur eller svagt relaterade företeelser listas fritt tillsammans för att uttrycka ett oregelbundet tankeflöde. Bai Ling, *“Sidenvägen”*19: Hou Jiliang, *“Handling”*20: 3. Före–efter-korresponderande typ Fraser bildar en struktur av ömsesidig korrespondens mellan början och slut. Hong Yue, *“Frozen”*21: Sha Bao, *“Han säger självständighet”*22: Slutsats Detta visar att kraven för lie jin som stilfigur är strängare än för parallellism och antites, och därför är den svårare att skapa. Men eftersom den huvudsakligen bygger på konkreta ord (landskapsord), kan den, om den medvetet odlas, användas för att uttrycka känslor och skildra scener. Gamla poeter kunde skriva utmärkta lie jin-verk. Moderna poeter lever i en informationsexplosion och borde ha ännu rikare erfarenheter än de äldre; det finns ingen anledning till att de inte skulle kunna skapa lika goda verk. |
|
| ( 創作|文學賞析 ) |













